Bayerische Geschichte
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Workshop: Raum für Nachhaltigkeit

Interdisziplinäre Perspektiven auf die Land- und Forstwirtschaft in der Vormoderne

16.07.2026 um 14:00 Uhr – 17.06.2026 um 15:30 Uhr

Organisiert von PD Dr. Markus C. Müller und Dr. Christa Syrer

Weitere Informationen zum Workshop unter:

https://www.lmu.de/kunstwissenschaften/de/aktuelles/veranstaltungsuebersicht/veranstaltung/workshop-raum-fuer-nachhaltigkeit-interdisziplinaere-perspektiven-auf-die-land-und-forstwirtschaft-in-der-vormoderne-8aaeb0fe.html


Programm


Donnerstag, 16. Juli 2026
Ort: LMU München, Institut für Bayerische Geschichte, Institutsbibliothek

14:00–14:15
Markus Müller & Christa Syrer (München)
Begrüßung & Einführung

Panel 1 — Vormoderne Wirtschaftsräume: Archäologische, bauhistorische und archivalische Zugänge zur Ressourcennutzung
14:15–14:45
Claudia Lemmes (Tübingen)
Auswirkungen städtischer Entwicklung in Schrift- und Umweltarchiven. Das Fallbeispiel der oberwürttembergischen Landstadt Waldsee im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit

14:45–15:15
Claudia Hagenguth (Ellingen)
„Zum Nutzen des Ackers.“ Schafe im System des frühneuzeitlichen Wirtschaftshofes der Veste Heldburg. Bauliche und aktenbasierte Perspektiven

15:15–15:45
Michael Peters (München)
Human Impact und Landschaft seit dem Frühmittelalter aus pollenanalytischer Sicht anhand der Fallbeispiele Erzgebirge und bayerische Alpen

15:45–16:15
Diskussion

16:15–16:45 Kaffeepause mit Postersession
Nadine Luskovec (Leipzig)
Gefroren, gemalt und geformt: Die Rolle der Winterbilder in der Wahrnehmung von und im Umgang mit Kältewellen in den Vereinigten Niederlanden während der ‚Kleinen Eiszeit‘ (1565–1700)

Helen Haniel, Igor Rzyhov, Louisa Scheuermann (München)
Von der Vergangenheit lernen? Nachhaltigkeit als geschichtswissenschaftliche Kategorie für die Vormoderne (Masterseminar)

Panel 2 — Waldnutzung und Forstrecht: Argumentation, Herrschaft, Praxis
16:45–17:15
Marcel Schön (Tübingen)
„Den Nachkömmlingen zu Trost und Nutzen.“ Nachhaltigkeit als Argument in der Aushandlung von Waldnutzung. Das Beispiel der Reichsstadt Reutlingen

17:15–17:45
Heiko Laß (München)
Landesherrliche Forstnutzung auf dem Thüringer Wald in der Frühen Neuzeit

17:45–18:15
Diskussion

18:30–19:30
Abendvortrag
Ansgar Schanbacher (Göttingen / Hannover)
Von Klosterforsten zu städtischen Weiden – vormoderne Nachhaltigkeitsstrategien in gelehrtem Diskurs und Praxis

ab 19:30
Umtrunk

 

Freitag, 17. Juli 2026
Ort: Stiftungsgut Freiham

Panel 3 — Das Kloster als Wirtschaftsraum: Klösterliche Ökonomie und Ressourcennutzung in der Vormoderne
10:00–10:30
Christian Stadelmaier (Gießen)
Raumnutzung und Ressourcenmanagement. Die Frage der Nachhaltigkeit zisterziensischer Ökonomie im Mittelalter

10:30–11:00
Anneliese Rebert (Göttingen)
Kloster und Stadthof. Hybride Ökonomie geistlicher Frauengemeinschaften im 16. Jh.

11:00–11:20
Kaffeepause

11:20–11:50
Thomas Kühtreiber (Salzburg / Krems)
Ressourcenschonendes Bauen und Erhalten in der Vormoderne – Nachhaltigkeit ante litteram oder ökonomische Notwendigkeit? Das Fallbeispiel Klosterhöfe in der Wachau, Niederösterreich

11:50–12:20
Barbara Schratzenstaller (München)
Gestörte Kreisläufe in Krisenzeiten? Annäherungen an Vorstellungen von nachhaltiger (Land-)wirtschaft in der Überlieferung mittelalterlicher Klöster aus Bayern und Österreich

12:20–13:00
Panel- & Abschlussdiskussion

13:00–14:00
Gemeinsames Mittagessen

14:00–15:30
Führung Gut Freiham