Bayerische Geschichte
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Jahresvortrag der GML: Dracula im Kloster Tegernsee

20.11.2017

Vlad Ţepeş Drăculea (ca. 1431–1476), der Woiwode der Walachai, ist gewiss eine der berühmtesten Gestalten des ausgehenden 15. Jahrhunderts. Von Rumänen und Osmanen mit dem Beinamen "der Pfähler" belegt, begann sich sein Bild schon im ausgehenden 15. Jahrhundert zu diabolisieren. Die legendäre Überformung löste sich von der historischen Gestalt. Aus bisher zum Teil handschriftlicher Überlieferung lassen sich Vermittlungswege und kommunikative Kanäle von Osten nach Westen aufzeigen, die letztlich dazu führten, dass Vlad der Pfähler auch im spätmittelalterlichen Bayern ein Begriff war.

PD. Dr. Christof Paulus, Doeberl-Preisträger des Jahres 2005, ist derzeit ans Haus der Bayerischen Geschichte abgeordnet. Darüber hinaus hält er Vorlesungen und Hauptseminare an der LMU. Im Rahmen eines DFG geförderten Projekts "Vlad Tepes Dracula. Herrscherbiographie und Tyrannenlegende" ist er Bearbeiter und Mitherausgeber des Corpus Draculianum, einer Quellenedition zur Geschichte des Woiwoden der Walachai.

Termin: Montag, 20.11.2017 um 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Institut für Bayerische Geschichte, Ludwigstr. 14